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Mein erster Urlaub im Jahr 2009, kurzer Bericht unten! Weitere Bilder unter "Meine Fotos" auf der Homepage!


        


Und nun liebe Leser meiner Homepage hab ich für EUCH meinen neuesten Kurzreisebericht vom letzten Urlaub (18.3. - 25.3.2009) zusammen gestellt.

Der Urlaub war bis jetzt der billigste je gebuchte Urlaub. Eine Woche Türkei im ***** Hotel Sorgun mit Halbpension, inklusive einen Tagesausflug und eine Fahrt mit Übernachtung in einem Thermalhotel in Pamukalle (mit Halbpension!), um sage und schreibe € 229,-! Günstiger geht es wirklich nicht mehr!

Das Hotel wie gesagt hatte verdiente ***** Sterne, das Essen einfach super. Morgens und Abends gab es Buffet mit allem was das Herz und der Magen begehrte, da blieben wirklich keine Wünsche offen! Die Zimmer riesengroß und das Personal sehr freundlich. Einzig die Lage des Hotels, war wie sonst auch üblich bei Grundstücken in dieser Dimension, etwas abseits von den Einkaufsmöglichkeiten vor Ort. Aber es gab die Möglichkeit mit Dolmusch nach Manavgat oder Side zu fahren.

Das Wetter war eigentlich für diese Reisezeit sehr kalt, wir hatten gerademal 2 Tage Sonne am Pool und die beiden Tage in Pamukalle hatten wir auch schönes Wetter. Spielte aber auch keine Rolle, es gab im Hotel ein Hallenbad mit Spa, Fitness-Center, Internet (gratis) uvm. Ebenso hatten wir im Zimmer einige deutsch sprachige Fernsehprogramme. Wem da noch faad wird, dem kann man einfach nicht helfen!

Was ist Pamukalle? (nachgeschaut in Wikipedia!)

Pamukkale (türkisch für Baumwollfestung) ist ein Dorf nahe der Stadt Denizli im Südwesten der Türkei. Seinen Namen erhielt der Ort durch die beeindruckenden Kalksinterterrassen, die über Jahrtausende durch kalkhaltigeThermalquellen entstanden sind und heute eine Touristenattraktion darstellen. Die Terrassen stehen auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO.

Das dortige Quellwasser ist mit Calciumhydrogencarbonatgesättigt. Beim Austreten entweicht durch den Druckabfall Kohlendioxid, wodurch die Löslichkeitsgrenze von Calciumcarbonat überschritten wird, das in Form von Travertin ausfällt. Pro Sekunde werden 250 l Thermalwasser (ca. 30 °C) ausgeschüttet, d. h. täglich 21600 m³. In einem Liter sind 2,2 g Kalk gelöst, der ausgeschieden wird; die tägliche Menge beträgt damit 48 Tonnen.

In den vergangenen 50 Jahren waren die Terrassen durch die oberhalb erbauten Hotels, die das Thermalwasser nutzten, zunehmend verfallen und hatten teilweise ihre typische weiße Farbe verloren. Daher wurden bis zum Jahre 1998 alle Hotels abgerissen. Mit Hilfe eines ausgeklügelten Bewässerungssystems wird versucht, die Terrassen von Pamukkale wieder in den ursprünglichen Zustand zu versetzen. Deshalb sind derzeit auch nur einige wenige Becken mit Wasser gefüllt und nur ein paar ausgewählte überhaupt für die Besucher zu betreten. Die meisten Fotos (im Internet und in Reiseführern) versprechen deshalb derzeit mehr, als wirklich zu sehen ist.

Bei Pamukkale liegt der antike Ort Hierapolis.

Ähnliche Sinterterrassen befinden sich an den Mammoth Hot Springs im Yellowstone-Nationalpark.

 Fazit: ein wirklich toller Urlaub zum günstigen Preis! Da bleibt kein Wunsch mehr offen! (Weitere Bilder findet IHR unter: "Meine Fotos" auf der Homepage!)


 Hallo Leute, vor kurzem hab ich ein Profil von meinem ehemaligen Schulfreund und Lehrlingskollegen im Kurier entdeckt! Da hab ich ganz schön gestaunt, WIR haben zwar schon länger Mail Korrespondenz, aber der DO & Co von MIAMI?

Gratuliere Dir Karli!

 


Reiseberichte zum Thema - Frau alleine unterwegs- im Rahmen des 1. St. Pöltner Frauensalons (Referat: Edith Hofbauer) 

Wie alles begann:   

 Meine allererste Flugreise im März 1992 nach Teneriffa. 

Ich war bereits ca. 5 Stunden vor dem Abflug am vorher noch nie gewesenen Flughafen in Wien-Schwechat. Parkplatz gefunden, Check-in Halle auch, habe ich den erstbesten von einer Dame besetzten AUA-Schalter angesteuert (kennt man ja zumindest aus dem Fernsehen) mit der Frage, was ich nun tun soll. Es ist mein erster Flug und kenn mich nicht aus. Die Dame hat mir super geholfen, vermutlich auch mit einem Fensterplatz. Endlich war ich dann im Flieger und war unbeschreiblich nervös, aber auch neugierig. Ein unvergessener Eindruck war der Überflug von den sonnenbeschienenen, tief verschneiten Alpen!

 Das gleiche Glücksgefühl überkam mich Jahre später in der Himalaya Region, da weckte ich leider alle Sitznachbarn auf. Böse war mir dennoch keiner, ausgenommen die Flugbegleiter, da nun alle Passagiere munter wurden. Und das bitte um 4h morgens! Na ja…..

Wieder zurück nach Teneriffa: Mitten in der Nacht Ankunft in der Rezeption der Bungalow Anlage, übernahm ich Schlüssel und einen Lageplan für mein Appartement und begab mich “alleine“ auf die Suche. Wurde auch fündig, aufgesperrt – reingeschaut – von außen wieder zugesperrt! Das App. war so riesig mit Wohnzimmer, Küche, Schlafzimmer und Sanitärbereich, dass ich wirklich der Meinung war – das ist nicht meines, da ist wer drinnen! Nach längeren überlegen und ca. 3 Zigaretten wagte ich mich doch hinein, es war meines und es war toll!

 Mit diesem Urlaub begann eigentlich meine Leidenschaft für Reisen im Alleingang.

 Ich habe dann im Laufe der Jahre den Mittelmeerraum erobert, vorwiegend last Minute, bis ich dann 1996 zum erstenmal Malaysien anflog. ( erwähnenswert wäre z.B. der  *Nicht-Abflug* samt Übernachtung in Wien. Richtiges Einpacken des Handgepäckes, wenn der Koffer schon im Flieger ist. Erlebnisse wie Einkaufen mittels Wörterbuch von deutsch auf englisch und von englisch auf chinesisch! Wie kann man Backen ohne Backofen, Wäsche waschen mit Waschmaschine, von der der Abfluss irgendwo im Garten mündet. Duschen bei *Kaltwasser*(ist eh bacherlwarm, in Malaysien kennen die halt kein kaltes Wasser), essen mit Gabel und Löffel, Messer gibt es nicht! )

 Dass man hin und wieder auf einem Flughafen bei der Ankunft nicht abgeholt wird, gehört auch zu den Reiseerlebnissen. So passiert in Mallorca. Handys waren damals noch nicht so in, also hab ich ganz einfach gewartet. Die sind eh nach ca. 2 Stunden draufgekommen. Ich lernte daraus und als mir das Gleiche 2003 in Phuket / Thailand passierte, konnte ich mit dem Handy die Agentur anrufen. Daher gehören immer alle Unterlagen samt Telefonnummern in das Handgepäck. Ebenso der Abschluss einer all inclusiv Reiseversicherung hat mir gute Dienste geleistet, da ich in Thailand gleich am 2. Tag Zahnprobleme bekam, und durch die sofortige Meldung an die Versicherung den vollen Kostenersatz bekam. Die ärztliche Versorgung ist in Thailand übrigens ausgezeichnet. Nicht so in Sri Lanka, da war es sehr mühselig, einen Arzt aufzusuchen.

 Meine Erfahrungen allgemein: wenn man den Menschen im Gastland offen entgegen tritt und die Traditionen respektiert, hat man auch als Frau alleine keine Probleme. Vorsicht ist geboten in muslimischen Ländern, hier gilt man auch heute noch teilweise als Freiwild. Energisches Auftreten, und was den Hotelnamen anbelangt, sagt ihn niemals dem netten Mann von der Strasse! Prägt Euch am ersten Tag die Namen von Hotels in der Umgebung ein, so könnt ihr eine Antwort geben und ihr habt Eure Ruh. Das wirkt immer!

Bereitet Euch durch einen guten Reiseführer zu Hause schon vor, das ist sehr hilfreich wenn man nicht als Neuling gelten will. Denn meistens ist die erste Frage, ob ihr schon einmal da wart. *Na klar, schon oft, da und da* usw. In Sri Lanka hielt ich mir mit diesen Antworten die Straßenkeiler vom Leib. Und die waren wirklich lästig. Ägypten würde ich im Alleingang nicht mehr machen. Da war meine einzige Rettung ein Single-Mann aus dem Ausflugsbus, den hatte ich kurzerhand für die Dauer der Besichtigungen zum Ehemann gemacht. Funktionierte bestens, er hat aber auch toll mitgespielt! Auch in der dominikanischen Republik wäre ein Mann an der Seite gut. Ist für mich abgehakt!

 Kurz noch zum sehr wichtigen Thema Urlaubsflirt und Sex:

Türkei 1994, mein Erlebnis mit dem dortigen Angestellten. Ich war zum Erstenmal mit der richtigen Anmache konfrontiert, konnte aber vieles durch Gespräche abklären. Die Sichtweise der Türken ist eine andere, das sollte man verstehen. Bitte denkt daran, dass viele Frauen aus diesen Gründen in südliche Länder reisen und die Männer dort annehmen, alle wollen Sex! Nicht böse werden, sondern durch gute Gespräche darauf hinweisen, dass nicht alle Frauen gleich sind. Dann könnt ihr unter Umständen sogar einen guten Freund gewinnen!

Es hat sich aber im Laufe der Jahre schon sehr gebessert, auch die Türken verstehen inzwischen ein NEIN. Und wenn doch nicht? Ich habe immer einen Ehering und ein Foto von meinem *Mann* für den Fall der Fälle mit! Ebenso haben sich falsche Visitkarten, wo nur der Vorname stimmt, als absoluter Hit erwiesen!

Keine Probleme diesbezüglich hatte ich auf Mallorca, in Griechenland und natürlich im buddhistischen Thailand. Dort fühle ich mich besonders sicher.

 Ich könnte noch viel aus der Praxis erzählen, das würde aber den Rahmen sprengen. Für Fragen oder gute Tipps steht Euch mein Gästebuch zur Verfügung und bitte denkt daran:

ES GIBT NICHTS WAS ES NICHT GIBT!


Kurzer Bericht über meinen Urlaub in Side/Kolakli, Türkei (24.Mai bis 31.Mai 2008)

Kurz gesagt: es war ein traumhafter, erholsamer Urlaub. Die Bungalow Anlage befand sich direkt am Meer inmitten von Zitrus- und Oleanderbäumen. Die Bungalows waren eher klein, jedoch mit jedem Komfort (Klima, Kühlschrank, Fernseher, Safe etc.) ausgestattet. Der Sanitärbereich hatte neue Armaturen und einen neuen Anstrich. Wäsche wurde täglich gewechselt. Und das alles wohlgemerkt in einer 2*+ Anlage!

Das Restaurant war in Open Air gehalten (nur Dach über dem Kopf), das war aber von großem Vorteil bez. Aussicht und Frischluft. Das Essen war schmackhaft gemischt, für westlichen Gaumen ebenso wie für Liebhaber der türkischen Küche. Direkt am Strand konnte man im Restaurant am Abend den Sonnenuntergang genießen. Beim ersten Frühstück traute ich kaum meinen Augen: ich sah das berühmte Amphietheater von Side in kürzester Entfernung. Da mußte ich am Abend sofort hin. Ging den Strand entlang und war in gut 10 Minuten am Ziel. Einfach traumhaft.

Der Stand einfach super, feinster Sand und kristallklares Wasser, keine Steine oder Felsen und das in der ganzen Bucht. Die Restaurants teilweise bis knapp zum Meer, am Abend bummelten die Gäste barfuß den Strand entlang und genoßen das eine oder andere Glas Raki. So ein Strandflair hab ich an der ganzen Südküste noch nie gesehen. Liegen, Auflagen und Schirme waren übrigens bei meinem Hotel (Nova Beach) gratis!

Fazit: für Leute welche Erholung suchen: total empfehlenswert. Guter Urlaub für kleines Geld!


Die kleine Stadt Side (ca. 2000 Einwohner) ist  touristisch gut aufgeschlossen. der Apollon-Tempel von Side In derein Fischer im Hafen von Side, türkische Riveria eigentlichen "Innenstadt"  gibt es  jedoch keine Hotels. Hier befindet sich kaum ein Haus, das nicht als Laden oder Restaurant fungiert.

 Das ganze bekommt seinen Reiz dadurch, dass überall auch Reste antiker Ruinen stehen.

Die vielen Hotels befinden sich fein säuberlich getrennt von dieser Kulisse rechts und links des eigentlichen Städtchens am Strand entlang.

Sehenswert ist vor allem der an der Ostspitze der Halbinsel wieder mit 5 Säulen aufgerichtete Teil des Apollon-Tempels von Side.

 Es ist verwunderlich, wie viel doch die wenigen Reste dieses Tempels an dieser markanten Stelle in der Nähe des Hafen optisch hermachen!

 

 


 Blick vom Amphietheater zum Meer

 

 


  

.......und tschüss! .......and good-bye!

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